1.Dezember - Cusco - Chincheros - Maras - Moray - H. T. der Inkas
- Alexander Ringel
- 1. Dez. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Heute ging es ins Heilige Tal der Inkas. Zunächst fuhren wir nach Chinchero, einem kleinen Indiodorf, in dem sich die Ruinen des Inkas Tupac Inka Yupanqui und eine herrliche koloniale Kirche, die auf den Ruinen errichtet wurde, befindet. Die Einwohner sind hier sehr katholisch und jeden Sonntag ist die kleine Kirche gut gefüllt. Die Hauptattraktion ist jedoch der Sonntagsmarkt, auf dem ein reger Tauschhandel stattfindet. Dieser Markt ist bis heute ein authentisches und sehr farbenfrohes Schauspiel, welches wir an diesem Donnerstag leider verpassen.




Auf unserem weiteren Weg sahen wir noch die Getreidesilos der Inkas. Das war im 14./15.Jahrhundert! Sie sind so geschickt am Berg platziert, dass die nahegelegenen Gletscher und Wind für gute und konstante Kühlung sorgten. Immerhin hatten die Inkas Vorräte für mind 7 Jahre für die gesamte Bevölkerung bevorratet, wie wir ja schon vorgestern in Raqchi sehen konnten.


Die Fahrt geht weiter zu den beeindruckenden Salzminen von Maras. Dies ist ein Komplex von hunderten, auf Terrassen angelegten, kleinen Becken, die vom stark salzhaltigem Wasser aus einer nahen Quelle gespeist werden. Die hier befindlichen Minen werden schon seit der Zeit der Inkas zur Salzgewinnung genutzt. Die 1. Salzschicht dient dem menschlichen Konsum, die 2. ist für therapeutische Zwecke vorgesehen und die 3. für Tiere. Jedes Becken produziert im Monat rund 60 kg Salz und wird an einem Tag im Monat "geerntet".



Anschliessend waren wir in Moray. Moray ist eine Ruinenstätte ca. 7 km von Cusco entfernt. Der Weg dorthin führt über eine Naturstrasse. Die Anlage selbst besteht aus einer Serie von konzentrischen landwirtschaftlichen Terrassen, einige von ihnen sind 150 m tief. Hier sollen die Inkas ein grosses landwirtschaftliches Labor unterhalten haben, wo sie verschiedene Mikroklimate herstellen konnten und so eine grosse Anzahl verschiedener Getreidearten züchten konnten. Bei uns wurde im 19. Jahrhundert Mendel mit seinen Zuchtversuchen und den Mendel‘schen Gesetzen noch angefeindet- 500 Jahre nach den systematischen Inka-Großversuchen!




Die kreisrunden Terrassen von Moray sind von einer traumhaften Landschaft umgeben; eine sehr schöne Landschaft und auch eine hochinteressante (und weniger bekannte) archäologische Stätte
Und dann ging's ins Hotel














































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